So lecker könnte Dein grüner Smoothie theoretisch aussehen – Serviervorschlag ;)

Grüner Smoothie (Rezept) – Perfekter Start in den Tag

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Die Fastenzeit hat begonnen und die Themen „Fasten“, „Detox“ (Entgiften) und grüne Smoothies stehen wieder ganz hoch im Kurs. Was die aktuelle Studienlage zu dem Thema Heilfasten sagt, habe ich Dir bereits erläutert. Die wesentlich alltagstauglichere Form des Intervallfastens oder des intermittierenden Fastens habe ich Dir auch schon näher gebracht. Im Großen und Ganzen bedeutet das Fasten einen bewussten Verzicht auf Nahrung, ganz gleich welcher spirituelle Hintergedanke verfolgt wird. Sicherlich ist es auch nicht unwichtig, sich mithilfe des Fastens klar zu machen, dass wir das Privileg haben, uns bewusst für den Verzicht für etwas entscheiden zu dürfen. Ich möchte hier gar nicht mit irgendwelchen Floskeln um die Ecke kommen, wie gut es uns geht, aber ein wenig Demut und Dankbarkeit für das, was wir haben, ist sicherlich gerade in der Fastenzeit nicht fehl am Platz.

Warum sind grüne Smoothies so gesund?

Der Grund warum grüne Smoothies überhaupt so heißen, ist, dass sie als wichtigen Bestandteil grünes Blattgemüse haben. Dieses grüne Blattgemüse hat seine Farbe vom Chlorophyll, dem grünen Pflanzenfarbstoff, der für die Photosynthese verantwortlich ist. Mithilfe dieses Chlorophylls kann die Pflanze aus Sonnenenergie Kohlenhydrate schaffen und  damit das Wachstum anregen. Weil Chlorophyll wirklich ein unheimlich wichtiger Stoff ist, werde ich ihm bald einen eigenen Blogpost widmen. Nehmen wir Menschen dieses Chlorophyll durch unsere Nahrung auf, können wir uns die positiven Eigenschaften ähnlich wie bei Antioxidantien zu Nutzen machen. Chlorophyll unterstützt unseren Körper bei Reinigungsprozessen des Blutes durch das Unschädlichmachen von giftigen Stoffen. Somit wird die Leber bei der Entgiftung durch Chlorophyll unterstützt. Möchtest Du also „Entgiften“ und „Detox“ betreiben, bist Du mit chlorophyllreichen Lebensmitteln auf der richtigen Seite! Auch eine verbesserte Bildung von Zellen und Blutkörperchen sowie eine bessere Sauerstoffversorgung stehen mit dem grünen Pflanzenfarbstoff in Verbindung. Also, wenn grünes Blattgemüse mal kein Superfood ist! Am besten möglichst regional, saisonal und biologisch. Damit gehst Du sicher, dass Du wirklich die beste Qualität erhältst.

So lecker könnte Dein grüner Smoothie theoretisch aussehen – Serviervorschlag ;)
So lecker könnte Dein grüner Smoothie theoretisch aussehen – Serviervorschlag 😉
Avocado-Bananen-Smoothie (vegan & glutenfrei)

(ergibt ca. 2 große Gläser)

1 Banane
2 getrocknete Datteln oder ein halber Apfel
50 g frischer Blattspinat (gewaschen oder gefroren)
1/2 Avocado
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 EL gemahlene Leinsamen
200 ml Mandelmilch
100 ml Wasser, alternativ eine handvoll Eiswürfel

Zubereitung
  1.  Banane in daumengroße Stücke schneiden.
  2.  Bei Bedarf Stiele des Blattspinats entfernen. Ich persönlich lasse sie gerne dran.
  3. Die Halbe Avocado aushöhlen und vierteln.
  4.  Alle Zutaten in einem Mixer fein pürieren bis zur gewünschten Konsistenz. Gegebenenfalls noch etwas Mandelmilch oder Wasser hinzugeben und schmecken lassen!
Alternativen

Hast Du keinen Blattspinat zu Hause, kannst Du natürlich auch jeden anderen beliebigen Salat nehmen. Viele lieben ja auch Sellerie. Mich persönlich kann man mit Stangensellerie wahrscheinlich um die ganze Welt jagen. Ein paar Stück zum Dippen sind ganz in Ordnung und Sellerie ist ja auch wirklich super gesund, aber bei mir ist da einfach schnell die Schmerzgrenze erreicht. Tatsächlich ist es das einzige Gemüse, mit dem ich nie so richtig warm geworden bin.

Für den ultimativen Gesundheitskick, kannst Du zusätzlich oder alternativ zum Ingwer auch etwas Kurkuma und frischen Pfeffer hinzugegeben. Ingwer und Kurkuma sind wahre Superfoods, wie ich Dir schon ans Herz gelegt habe. Kurkuma kommt zumindest in gemahlener Form bei mir fast täglich in die Tasse oder auf den Teller. Hier mein leckeres Rezept für Goldene Milch, ein Träumchen!

Ich persönlich habe wahrscheinlich noch nie zwei Mal den gleichen Smoothie getrunken, weil ich jedes Mal andere Zutaten verwende und einfach sehr gerne experimentiere. Zudem versuche ich immer meine Lebensmittel so gut es geht aufzubrauchen. Mal landet so eine Viertel Zitrone im Mixer, mal lasse ich die Avocado weg und gebe dafür etwas Proteinpulver mit hinein, wenn ich gerade sportlich sehr aktiv bin und meinen Proteinbedarf decken möchte. Du siehst, Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! 

Und was ist Dein Lieblingsrezept für einen grünen Smoothie?
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Chauhan, M. 2014: A pilot study on wheat grass juice for its phytochemical, nutritional and therapeutic potential on chronic diseases, in: International Journal of Chemical Studies, Vol. 2, 2014, No. 4, pp. 27-34.
https://pdfs.semanticscholar.org/f7da/0f93b26e53f5b8e8f599b93081394d8c99c1.pdf

Osowski, A./Pietrzak, M./Wieczorek, Z./Wieczorek, J. 2010: Natural compounds in the human diet and their ability to bind mutagens prevents DNA-mutagen intercalation, in: Journal of Toxicology and Environmental Health, Vol. 73, 2010, No. 17-18, pp. 1141-1149.

Pietrzak, M./Halicka, H. D./Wieczorek, Z./Wieczorek, J./Darzynkiewicz, Z. 2008: Attenuation of acridine mutagen ICR-191 – DNA interactions and DNA damage by the mutagen interceptor chlorophyllin, in: Biophysical Chemistry, Vol. 135, 2008, No. 1-3, pp. 69-75.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2645045/pdf/nihms76819.pdf

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