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Dirty Peanut Butter Porridge (Rezept) – verboten lecker!

Erdnussbutter trifft auf Espresso

Gerade jetzt in der Übergangszeit liebe ich es schon morgens etwas warmes im Magen zu haben. Generell habe ich festgestellt, dass ich warme Mahlzeiten viel besser vertrage und sie mich stundenlang buchstäblich von innen wärmen. Da ich generell eine Nachteule bin und eine Schilddrüsenunterfunktion habe, komme ich morgens bzw. „nach dem Aufstehen“ kaum in die Gänge. Da kann ich etwas Nachhilfe gut gebrauchen und mein warmes Dirty Peanut Butter Porridge ist hier genau richtig!

Erdnussbutter ist sehr gesund

Ich liebe Erdnussbutter und bin ihr ähnlich verfallen wie Hummus oder Baba Ganoush. Zum Glück ist sie auch mega gesund, ist reich an Ballaststoffen und hat viele gesunde Fette, die Dich lange sättigen. Zudem sind die Fette überwiegend aus ungesättigten Fettsäuren zusammengesetzt, die für ihre blutdrucksenkende und herzfreundliche Wirkung bekannt sind. Außerdem ist sie eine wahre Proteinbombe! Mit ca. 26 g pro 100 g liefert sie jede Menge des gesunden, pflanzlichen Eiweisses. 

Natürlich gilt auch hier: Alles in Maßen und nicht in Massen. Da Erdnussbutter hauptsächlich aus Nüssen besteht und Nüsse wahre Kalorienbomben sind, solltest Du es mit der Dosis nicht übertreiben. Dennoch liefert sie wichtige Spurenelemente, Kalium, Magnesium und Vitamine. Vor allem das darin enthaltene Vitamin E ist für seine antioxidative Wirkung berüchtigt und schützt Dich somit vor freien Radikalen. Insgesamt ist Erdnussbutter eine perfekte Zutat, wenn Du Muskeln aufbauen möchtest. Kalium und Magnesium sind gerade bei muskulärer Beanspruchung unverzichtbar. Erdnussbutter oder Erdnussmus ist also wirklich zu empfehlen – auch einfach als leckerer Aufstrich mit Bananenscheiben belegt. Auch hier solltest Du vor allem auf Bio-Qualität achten und die zuckerfreie Variante wählen. Die beste Erdnussbutter hat als einzige Zutat Erdnüsse.  

Serviervorschlag für Dein Peanut Butter Porridge ;)

Serviervorschlag für Dein Peanut Butter Porridge 😉

Dirty Peanut Butter Porridge (vegan & glutenfrei)

(Reicht für 1 Portion)

50 g glutenfreie Haferflocken
2 EL geschrotete Leinsamen
2 EL Chiasamen
200 ml pflanzliche Milch/Pflanzendrink – ich nehme Soja-Vanilledrink
1 TL Kakao

1 Espresso
2 EL Bananenchips/getrocknete Bananen – alternativ eine halbe Banane
1 handvoll Beeren oder Obst der Saison
1 TL Erdnussbutter
3 EL pflanzlicher Joghurt

etwas Zimt
etwas frische Minze

Zubereitung
  1. Haferflocken, Leinsamen, Chiasamen mit der Milch und dem Kakao in einem kleinen Kochtopf verrühren und bei niedriger Hitze kurz aufkochen lassen.
  2. Währenddessen bereitest Du das Obst vor, wäschst es und schneidest die Banane in Scheiben, falls Du keine Bananenchips hast. Zudem bereitest Du den Espresso vor.
  3. Nun gibst den Esslöffel Erdnussbutter sowie den Espresso in den Topf, verrührst es gut und füllst es in eine Schüssel. Dann garnierst Du die Schüssel mit dem Obst, der Minze, dem Joghurt und bestäubst es mit ein wenig Zimt. Guten Appetit!
Varianten

Alternativ kannst Du auch anstelle des Kakaos etwas Zartbitterschokolade reinraspeln und mit zum Schmelzen bringen. Falls Du nur gefrorenes Obst hast, kannst Du das auch gleich mit in den Topf geben und mit erwärmen. Natürlich kannst Du den Espresso auch weglassen, wenn Du kein Kaffeetrinker bist. Durch das Koffein macht das Porridge Dich aber besonders wach! Falls Du den Espresso weglässt, gib ca. 50 ml mehr Pflanzendrink hinzu.

Als Toppings sind auch keine Grenzen gesetzt. Ich versuche mich möglichst saisonal zu ernähren. Im Frühling gibt es eher Erdbeeren und im Herbst eher Äpfel als Topping. Geschmäcker sind unterschiedlich und daher Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt! Ich bin gespannt, was Du dazu sagst und wünsche „An Guadn!“.

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