This is what it should look like in the end :)

Gefüllte Auberginen – perfekt für heiße Sommertage (Rezept)

In BLOG by rosalazic0 Comments

Iss mehr Gemüse!

Heute möchte ich Dir ein weiteres meiner absoluten Lieblingsrezepte ans Herz legen: gefüllte Auberginen!

Lange Zeit wusste ich ehrlich gesagt gar nicht, was Auberginen sind. Als ich noch klein war und zu Hause gewohnt habe, hat meine Mama so gut wie nie Auberginen gekauft und zubereitet. Erst in den letzten Jahren habe ich meine Liebe zu ihnen entdeckt. In vielen Gerichten spielt sie nur eine Nebenrolle, dabei hat sie so viel mehr auf Lager. Vergangenes Jahr habe ich das erste Mal „Baba Ganoush“ gegessen und bin seitdem süchtig danach. Baba Ganoush ist dem Hummus sehr ähnlich. Hummus wird u.a. aus pürierten Kichererbsen gemacht, Baba Ganoush aus pürierten Auberginen – mehr dazu bald hier! 🙂

Auberginen sind wahre Schätze, um überschüssige Gallensäure unschädlich zu machen. Unsere Leber produziert Gallensäure im Rahmen des Cholesterinstoffwechsels. Sie dient u.a. der Fettverdauung im Darm. Haben wir zu viel Gallensäure, kann sie allerdings toxische Wirkungen entfalten und somit z.B. das Darmkrebsrisiko erhöhen. Die in Auberginen enthaltenen Ballaststoffe können diese überschüssige Gallensäure aber unschädlich machen. Zusätzlich nehmen wir gesunde Antioxidantien (hier Anthocyane, die der Aubergine ihre Farbe verleihen), Vitamine und Mineralstoffe wie Mangan zu uns.

Unreife Auberginen sollte man wegen ihres bitteren Geschmackes meiden. Außerdem enthält ihre Schale Solanin, ihr natürliches Schutzschild vor Fressfeinden, das leicht giftig ist – ähnlich wie bei unreifen Tomaten. Um ernste Beschwerden zu erleiden, müsstest Du aber einige Kilogramm Auberginen am Tag essen: Also nichts, was Dir Sorgen bereiten müsste.

Ist Dir die Aubergine zu bitter, kannst Du sie halbiert vor dem Braten wässern. So werden einige Bitterstoffe ausgeschwemmt.

Aber nun zu meinem Rezept für Dich! 🙂

So könnten Deine Auberginen am Ende aussehen ;)

So könnten Deine Auberginen am Ende aussehen 😉

Gefüllte Aubergine (vegan & glutenfrei)

(für 2 Portionen)

2 Auberginen
1 rote Paprika
200g Kidneybohnen (abgetropft)
2 EL Tomatenmark

Olivenöl
Meersalz, Pfeffer

4 EL Mandelmus
1 handvoll frischer, gehackter Basilikum
2 EL Wasser
1 Spritzer Zitronensaft

50g Pistazien

Hilfsmittel: Backblech, Pfanne

Zubereitung

1. Heize Deinen Backofen auf 200ºC vor.

2. Halbiere Deine Auberginen und höhle sie mit einem Löffel aus. Lass aber etwa 5mm Rand, damit sie beim Backen nicht zusammenfallen. Lege die 4 ausgehöhlten Hälften auf ein Backblech, beträufele sie etwas mit Olivenöl, gib etwas Salz und Pfeffer hinzu. Jetzt schiebst Du sie für etwa 20 Minuten in den Backofen.

3. Nun stellst Du eine Pfanne mit etwas Kokos- oder Olivenöl auf den Herd und heizt sie vor.

4. Währenddessen hackst Du das Innere Deiner Auberginen klein, gibst es in die heiße Pfanne und brätst es an. Auch die Paprika und Zwiebeln schneidest Du klein und fügst sie hinzu. Hinzu kommen noch die Kidneybohnen und das Tomatenmark, etwas Salz und Pfeffer. Wenn Du Kurkuma so liebst wie ich, dann her damit! Du brätst alles zusammen kurz an.

5. Jetzt müssten Deine Auberginenhälften fertig sein. Du nimmst sie aus dem Ofen und füllst sie mit Deinem Pfanneninhalt. (Ofen anlassen!)

6. Nun nimmst Du ein kleines Glas und mischt das Mandelmus mit dem Wasser, dem Zitronensaft und dem gehackten Basilikum. Mit einer Gabel sollte es Dir anfangs etwas schwer fallen, es zu mischen, dann aber immer leichter werden. Ist es Dir noch zu dickflüssig, gib noch etwas Wasser hinzu. Es sollte schön cremig sein. Gieß es über Deine Auberginen und streue die Pistazien drüber.

7. Nun geht es für weitere 10 Minuten in den Ofen und fertig sind Deine Auberginen!

Das mag’ jetzt auf den ersten Blick komplizierter klingen, als es ist. Eigentlich halbierst Du nur die Auberginen, höhlst sie aus und schiebst sie mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer in den Ofen. Währenddessen brätst Du den Rest in einer Pfanne an, mischt das Mandelmus, füllst die Auberginenhälften und überbackst sie.

Magst Du es etwas cremiger, kannst Du auch etwas weniger Wasser mit dem Mandelmus mischen

Magst Du es etwas cremiger, kannst Du auch etwas weniger Wasser mit dem Mandelmus mischen

Alternative Füllungen

Das Rezept stellt nur eine meiner Füllungen dar. Du kannst Dich hier aber richtig austoben. Manchmal fülle ich sie mit gekochtem Quinoa und Kichererbsen oder mit getrockneten Tomaten, Zucchini und Räuchertofu. Anstelle von Mandelmus nehme ich auch manchmal Hefeflocken, die ich dann schon in die Pfanne hinzugebe. Auch Essensreste können hier super verwertet werden.

Sogar an heißen Sommertagen schmecken sie super lecker, da Du sie auch kalt essen kannst. Du kannst die gebackenen Hälften auch mit kalten Zutaten füllen, wie beispielsweise mit gekochter, abgekühlter Rote Bete gemischt mit Petersilie und Zitronensaft – sehr lecker und optimal, um Deine Eisenwerte wieder auf Vordermann zu bringen 🙂

Was ist Deine Lieblingsfüllung?
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