Bayern würden hier vollkommen zurecht behaupten: "A Schmankerl!" ;)

Perfekt für die letzten Sommertage – Kichererbsen-Avocado-Salat (Rezept)

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Warum heißen Kichererbsen Kichererbsen?

Das ist eine berechtigte Frage! Wenn ich mit Kindern Ernährungsberatung betreibe, dann ist das schlagende Argument natürlich, dass Kichererbsen einen beim Verzehr zum Kichern bringen. Hat bisher immer funktioniert. 🙂
Die andere, nicht ganz alternative Wahrheit ist, dass das Wort „Kichererbse“ vom lateinischen cicer (ausgesprochen „kiker“) stammt und den Strauch beschreibt, an dem die Kichererbse wächst. Cicer bedeutet so viel wie Erbse. Ist zwar nicht ganz so spannend wie die Antwort mit dem Kichern, aber da ich ja ein Fan davon bin, dass das innere Kind auch im Alter noch vorhanden sein sollte, tendiere ich persönlich zur ersten Version, wenn mich jemand fragt.. 🙂

Die Kichererbse gehört zur Familie der Hülsenfrüchte und findet vor allem in der orientalischen als auch mediterranen Küche Verwendung. Zwei der Mahlzeiten, die bei mir ganz oben auf der Liste der möglichen Henkersmahlzeiten stehen, sind Hummus und Falafel – bald gibt es hierzu auch Rezepte. Darin könnte ich wirklich baden. Zudem sind Kichererbsen fettarm und gleichzeitig reich an Eiweiss und Ballaststoffen. Auf 100g kommen etwa 20g Eiweiss. Das ist schon eine gehörige Menge! Außerdem strotzen sie nur so an Antioxidantien, Magnesium, Eisen, Zink und Kupfer. Auch Vitamin K, E und Vitamine der B-Gruppe (B1, B6 und Folsäure B9) nehmen wir durch ihren Verzehr auf. Tausend Gründe, um sie öfter in unseren Speiseplan aufzunehmen!

Leichte Küche, nicht nur im Sommer megalecker

Gerade an grandiosen, heißen Sommertagen ist mir nicht wirklich nach schwerem, deftigem Essen zumute. Ich bin ohnehin ein großer Fan von Salaten und könnte jeden Tag Salat essen, in sämtlichen Variationen. Heiß, kalt, als Hauptspeise, als Beilage, Hauptsache frisch. Da kommt mein leckerer Kichererbsen-Avocado-Salat genau richtig. Dauert nicht lange, ist sehr leicht und wirklich unkompliziert. Dabei ist das Rezept völlig nach Deinen Wünschen variabel. Wenn Du mehr als 5 Minuten brauchst, dann hast Du schon getrödelt 😉

Also, los geht’s!

Bayern würden hier vollkommen zurecht behaupten: "A Schmankerl!" ;)

Bayern würden hier vollkommen zurecht behaupten: „A Schmankerl!“ 😉

Kichererbsen-Avocado-Salat (vegan & glutenfrei)

(je nach Hunger: 1 oder 2 Portionen 🙂 )

1 Glas Kichererbsen, abgetropft ca. 240g
1 Avocado
1/4 Glas getrocknete Tomaten eingelegt in Öl oder 5 Cocktailtomaten
1 EL Salatkerne (Sonnenblumen-, Kürbis-, Pinienkerne)
1 TL Sesam
etwas frische Minze

Dressing

3 EL Olivenöl
1/2 gepresste Zitrone
1 TL Tahini/Sesammus
1 TL Senfsamen
1 TL gemahlene Koriandersamen
Salz
Pfeffer

1. Am besten mischst Du zuerst alle Zutaten für das Dressing zusammen und verquirlst sie mit einer Gabel in einem Glas. 

2. Hacke die Tomaten, Avocado und Minze in kleine Stücke und mische sie mit den abgetropften Kichererbsen in Deiner Salatschüssel. Gebe die Salatkerne und den Sesam dazu und vermische alles erneut.

3. Dressing drüber und guten Appetit!

Alternativ kannst Du auch noch etwas Rucola oder Chicorée hinzufügen, falls Du etwas mehr Hunger hast. Super passen auch Kidneybohnen oder Belugalinsen. Und anstelle der Minze kannst Du auch Petersilie oder Koriander verwenden. Alternativ kannst Du die Avocados auch einfach halbieren und mit den Kichererbsen und Tomaten füllen und sie dann eben löffeln. Oder hast Du noch Gemüsereste im Kühlschrank? Her damit! Deiner Kreativität sind also keinerlei Grenzen gesetzt! 😉

Kichererbsen in vielen Varianten

Wie Du Dir denken kannst, ist die Kichererbse in vielen Gerichten einsatzfähig. Außerdem kannst Du sie auch als super leckere Alternative zu Chips genießen! Dazu musst Du nur vorgekochte Kichererbsen (entweder selbst gemacht oder aus dem Glas) in einer Mischung aus Olivenöl und Deinen Lieblingsgewürzen wälzen. Am besten passen mediterrane und orientalische Gewürze wie Paprika, Kreuzkümmel, Koriander oder auch Sesam. Nach etwa einer halben Stunde bei 180 Grad im Ofen, wobei Du sie immer mal wenden solltest, sind die kleinen Schmankerl verzehrfertig. Roh solltest Du Kichererbsen nie verzehren. Erst durch das Kochen zerfällt der giftige Stoff Phasin, der sie für Rohköstler unattraktiv macht.

Also, ran ans Kochen, schwing den Kochlöffel und verrate mir, wo die Kichererbse bei Dir auf dem Speiseplan landet! 🙂 An Guadn!

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