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Meine 11 veganen Top-Spots in München in 2020

Vegan zu leben wird immer einfacher

Letztes Jahr hatte ich die Ehre, im Welt Vegan Magazin meine persönlichen Top-Spots in meiner Wahlheimat München vorzustellen. Diese möchte ich Euch natürlich auch hier in aktualisierter Form nicht vorenthalten – auch wenn ich gerade in Kapstadt sitze und ein wenig in Erinnerungen schwelge. Wie vielleicht einige von Euch u.a. auf Instagram mitbekommen haben, bin ich jetzt erstmal eine Weile unterwegs. Keine Ahnung wie lange und keine Ahnung, wo mich mein Weg letzten Endes hinführt. Ich bin vorerst für 3 Monate in Kapstadt, arbeite als Model und versuche auch mein Glück als Fotografin. Danach ist meine einzige Devise: Go with the flow, immer dem Bauchgefühl hinterher.

Meine letzten zwei Jahre habe ich in München verbracht. Ich liebe diese Stadt! Minga, wie die Münchner ihre Stadt liebevoll nennen, hat nicht nur eine ganz wunderbare Biergartenkultur, mit traditionellen Weisswürsten, Schweinshaxn und Grillhendl, sondern auch für das vegane Herz einiges zu bieten. Mir sind dabei vor allem Läden ans Herz gewachsen, die mit Herzblut und Leidenschaft geführt werden. Läden, die die vegane Idee aus tiefer Überzeugung leben und verbreiten. Nicht etwa, weil sie damit ein „Zusatzgeschäft“ machen können. Unaufgesetzt und unaufdringlich, als wäre „vegan“ das Normalste der Welt, was es auch hoffentlich mal wird!

Zudem kommen alle Empfehlungen hier von Herzen und sind in keinster Weise gesponsert – ich empfehle nunmal gerne Läden, die ich gut finde. Punkt, aus, fertig! Wer das jetzt dennoch als Werbung sieht, darf auch gerne weiterhin nach dem Haar in jeder Suppe suchen! 🙂

bodhi

Das bodhi ist tatsächlich eins meiner absoluten Lieblingsrestaurants überhaupt. Mitten im Herzen des wunderschönen, authentischen Westends ist das vollkommen vegane, bayrische und unendlich entspannte Wirtshaus gelegen. Dort hält es schon seit 2013 die Stellung! Mittlerweile hat das bodhi schon nach Augsburg und Ulm expandiert. Wenn das mal nicht für sich spricht! Und das sind nur wenige Gründe, warum ich meinen 30. Geburtstag unbedingt im bodhi mit meinen Liebsten feiern wollte. Unaufdringlich, authentisch, locker, toller Service und vor allem lecker. Damit hat man selbst mich ziemlich schnell in der Tasche. 😉

Das bodhi zeigt, dass man das Rad nicht neu erfinden muss und überzeugt unter anderem mit dem bodhi-Pfanderl: ein Knuspersojasteak in Dunkelbiersauce mit Apfelblaukraut und Kartoffelknödel. Ansonsten ist auch bei den „Kees“spatzn, dem Sojaschnitzel „Wiener Art“ oder diversen leckeren Burgern noch keiner hungrig nach Hause gegangen. Die Portionen sind wirklich sättigend. Auch wenn sonst alles selbst hergestellt wird, kannst Du Dir den berüchtigten Beyond-Meat-Burger servieren lassen. Absolute Empfehlung sind u.a. die Chili-„Cheeeze“-Nuggets, die Buffalo Wings und der Kaiserschmarrn. Von den Süßkartoffelpommes ganz zu schweigen! In den Wintermonaten wird auch sonntags zum Brunchen aufgetischt. Ganz der Devise nach: Come in, roll out!

bodhis Burger sind der Wahnsinn (gibt's auch brotlos mit mehr Salat) und die Süßkartoffelpommes sind zum Niederknien!
bodhis Burger sind der Wahnsinn (gibt’s auch brotlos mit mehr Salat) und die Süßkartoffelpommes sind zum Niederknien!

STRANGERS

Okay, ich muss zugeben, dass es Momente gibt, an denen ich mich nach Hause sehne. Auch wenn ich gerade super gerne in Kapstadt sitze und diese Zeilen tippe. Einer dieser Momente ist genau dann, wenn ich an Caro und Saia und ihr STRANGERS Café denke. Mit Herz, Leib und Seele stehen sie in ihrem Café, bereiten jeden Kuchen, jeden Powerball und jeden Cappuccino selbst zu und leben mit ihrer Art genau das, was sie mit ihrem Café auch ein wenig bezwecken wollen: Der anonymen und manchmal schon sehr distanzierten Großstadt München etwas mehr Herz zu verleihen und Fremde zusammenzuführen. Sei es bei einem veganen Schokoladenworkshop, einem Workshop im Rahmen „Active Food for Active People“ oder auch ganz einfach bei einem super leckeren Cappuccino mit Hafermilch.

Auf Mandelmilch oder auch auf Avocados verzichten die zwei ganz bewusst und versuchen generell den nachhaltigen Gedanken auf ihrer Karte und in ihren Gerichten so gut es geht umzusetzen. Möglichst regional, möglichst saisonal und möglichst bio. Und wenn ich dann hier in Kapstadt sitze und lese, dass sie jetzt auch eine Winter-Bowl mit Spinat, Süßkartoffel, selbstgemachtem Antipasti, Couscous, roter Beete und selbstgemachtem Hummus mit getrockneten Tomaten anbieten, dann verdrückt mein Herz schon eine kleine Träne. Ganz zu schweigen von den ganzen anderen Leckereien wie die roh-veganen Kuchen. Oder sonstige SNÄCCIDENTS, wie die zwei ihre Kreationen ohne künstliche Zusatzstoffe oder raffinierten Zucker nennen. Also, hin mit Euch, gebt den beiden eine dicke Umarmung von mir und genießt die ein oder andere gesunde Verführung für mich mit!

Selbst im Logo geben sich zwei Menschen die Hand! Come in as a stranger. Leave as a friend.
Selbst im Logo geben sich zwei Menschen die Hand! Come in as a stranger. Leave as a friend.

Lost Weekend

Das Lost Weekend ist nicht nur eine Buchhandlung, ein komplett veganes Café, Veranstaltungsort, sondern auch ein offizielles Co-Working Space. Super praktisch für alle, die ihr Laptop ab und zu mal unter den Arm klemmen und nicht von zu Hause arbeiten wollen. So lernt man auch schnell gleichgesinnte digitale Nomaden kennen. Alles ist vegan, ohne einen großen Hehl darum zu machen – als wäre es das Normalste der Welt. Ganz im Sinne von „Yes, we are vegan and we do give a f’***!“

Durch die Lage in der Maxvorstadt, direkt bei den Unis und die Möglichkeit des Co-Workens ist das Publikum sehr durchmischt. Und allein das ist schon einen Besuch wert. Ich bin ja auch ein großer Fan davon, Menschen im Café sitzend zu beobachten. Hier gibt’s auf jeden Fall was zu sehen, gerade auch, wenn man einen Sitzplatz draußen ergattern kann. Jeden Tag geöffnet, egal ob Feiertag oder Sonntag – auch ein großer Pluspunkt für mich! Manchmal habe ich nämlich die Wochen- und Feiertage nicht ganz so auf dem Schirm.. 😉

Yes, it's vegan! Das Lost Weekend in der Schellingstraße in München ist ein Vorreiter in der veganen Szene
Yes, it’s vegan! Das Lost Weekend in der Schellingstraße in München ist ein Vorreiter in der veganen Szene

Iss Dich glücklich – plant based eatery

Unweit des Wiener Platzes hat sich Sophie Radke mit „Iss Dich glücklich“ ihren Lebenstraum erfüllt und das merkt man nicht nur in der von ihrer Weltreise inspirierten Einrichtung, sondern auch auf dem Teller. Über 6 Jahre lang hat sie Rezepte auf der ganzen Welt gesammelt, um sie handverlesen in ihrem eigenen Laden umsetzen zu können. Das sieht man ihrem sonnigen und herzlichen Gemüt auch an. Sie steht auch selbst gerne mit tatkräftiger Unterstützung von Sandra hinter der Theke. Auf der Karte findest Du unter anderem die Bali oder die Byron Bowl, die Dich gleich ein wenig in Urlaubsfeeling bringen.

Es erwarten Dich ausgewogene, vollwertige, frische und pure Geschmacksexplosionen, die ganz ohne raffinierten Zucker auskommen und lange satt halten. Dabei ist alles möglichst saisonal, regional und vieles in Bio-Qualität. Wenn’s mal keine rote Bete gibt, dann gibt es eben keine rote Bete. Auf den Gedanken, dass Veganer auf etwas verzichten müssten, würde hier wohl niemand kommen. Meine absolute Empfehlung: die Coconut-Banana-Pancakes – göttlichst! Alles auch To Go im recycelten Papier oder Maisstärke verpackt!

Diese Coconut-Banana-Pancakes sind einfach verboten gut und waren Sekunden nach diesem Foto spurlos verschwunden
Diese Coconut-Banana-Pancakes sind einfach verboten gut und waren Sekunden nach diesem Foto spurlos verschwunden

Veganista

Mitten in Münchens Kunstareal zwischen den Pinakotheken, Museen und Hochschulen steckt eine weiteres Herzensprojekt: das Veganista. Deswegen findest Du die Inhaberin Rahel auch meist selbst in ihrer kleinen, aber umso liebevolleren Boutique direkt an den Pinakotheken. Hier warten vegane, faire, ökologisch hergestellte Klamotten, Schuhe und Accessoires darauf, von Dir entdeckt zu werden – und das schon seit 2012! Damit vereint sie so ziemlich alle meine Filterfunktionen bei der Bekleidungswahl, die sich in logischer Konsequenz auch irgendwie bedingen.

Persönlichkeit ist Rahel sehr wichtig: Deswegen verzichtet sie auch gerne auf den Onlineshop, denn sie freut sich, wenn sie ihre Kunden kennenlernen kann. So hat sie es geschafft, eine nachbarschaftliche, persönliche Atmosphäre in den Laden zu bringen und zeigt Euch, dass ökologische und vegane Fair-Fashion wahnsinnig gut aussehen kann. Unter anderem findest Du hier handverlesene Teile von Armedangels, Good Guys Don’t Wear Leather, Noani und Peopletree.

heartbeet

Über 5 Jahre als Sous-Chef des zwei Sterne-Kochs Fritz Schilling haben einen ordentlichen geschmacklichen Eindruck bei Peter hinterlassen. Zusammen mit seinem hoffentlich baldigen 😉 Schwager Andi hat er das heartbeet in der Rosenthaler Straße letzten Sommer frisch eröffnet. Serviert werden köstliche Bio-Bowls, deren Zutaten möglichst regional und saisonal bezogen werden. Hier schlägt das Herz auch für krummes Obst und Gemüse. Zu sehen sind die Lebensmittel-Dealer des Tages immer an einer Kreidetafel an der Wand. Leider ist das heartbeet nicht vollkommen vegan, aber die Auswahl ist dennoch gigantisch. Neben den bereits zusammengestellten Bowls auf der Karte, kannst Du auch eigene kreieren und Dich mit über 60 frischen Zutaten nach Lust und Laune austoben.

Must-Try: Kichererbsen-Tofu als extra Topping zur Linsen Avocado Bowl! Außerdem gibt’s auch die Tokyo Sushi Bowl mit gegrillter Aubergine und Edamame oder die Mexican Vegan Bowl mit Jalapenos-Pickels und Tortillachips. Ich sag’s Euch, ein Gedicht! Auch hier ist alles To-Go in nachhaltiger, recycelter, FSC-zertifizierter Pappe, in Bio-Plastik aus Maisstärke oder auch gerne in der selbst mitgebrachten Box möglich. Hauptsache, es fällt kein unnötiges Einwegplastik an. Mittlerweile gibt es sogar wiederverwendbare Mehrwegbowls!

Erscheinen Sie, sonst weinen Sie! Sonst bringt Dir Andi aber auch gerne mit dem Radl Deine Bestellung. Im Winter hab ich ihn tatsächlich auch schon nur im T-Shirt radeln sehen – ich sag nur: unbelieva-bowl!

Super leckere, frisch vor Deinen Augen zubereitete Bowls warten im heartbeet darauf, von Dir verdrückt zu werden
Super leckere, frisch vor Deinen Augen zubereitete Bowls warten im heartbeet darauf, von Dir verdrückt zu werden

iceDate

„Date Me. Eat Me. Love Me.“ So steht es zumindest auf den Holzlöffelchen bei iceDate. Natürlich kannst Du auch Dein Date zum Eisessen in die Maxvorstadt verlagern, aber eigentlich steht das „Date“ im Namen für die Dattel, denn hier wird ausschließlich mit Datteln gesüßt! 100% natürliche, vegane Bio-Zutaten, keine künstlichen Zusätze, Bindemittel, Aromen und auch kein weiterer Zuckerzusatz. Die leckeren Kugeln bestehen nur aus Datteln, selbst gemachter Cashew-Creme und Früchten und sind somit komplett frei von Gluten (außer die Waffel) oder Soja.

Nachhaltig sind sogar Löffel und Becher, denn sind kompostierbar. Klingt ganz nach einem Eisgenuss mit gutem Gewissen und das kann ich bestätigen, denn es schmeckt tatsächlich weniger pappsüß und einfach nur lecker. Kein Wunder, dass Du iceDate-Eisbecher mittlerweile auch in diversen Bio-Läden deutschlandweit kaufen kannst! Ich freue mich definitiv jetzt schon wieder auf wärmere Tage zurück in München, wenn ich mein iceDate-Löffelchen schwingen darf.

Café Gans am Wasser

Das Café Gans am Wasser habe ich erst letztes Jahr entdeckt und bin ganz begeistert. Wunderschön im Westpark am Mollsee gelegen, kannst Du für ein paar Stunden einen Hauch von Festivalfeeling genießen. Tatsächlich verlaufen sich hier kaum Touristen und so kannst Du Deinen Seitan-Gemüse Kebap mit Hummus unter vorwiegend Münchnern in einer halben Badewanne sitzend mit Blick aufs Wasser und auf ein paar Gänse genießen. Die Deko ist wirklich toll und es gibt viel zu sehen, aber auch viel zu erleben – von Veranstaltungen wie Yoga, Kasperletheater, Handpan solos bis Liedermacherei ist einiges geboten und zwar zu jeder Jahreszeit. Nur an komplett verregneten Tagen ist geschlossen.

Sehr zu empfehlen ist auch ein kleiner Abstecher zu den unweit gelegenen Pagoden im Westpark. Täglich ab 10 Uhr geöffnet erwarten Dich Kaffees, frisch gepresste Säfte, hausgemachte Limonaden, Biere, Weine, Spritzer, hausgemachte Pommes oder eben der Seitan-Gemüse Kebap mit karamellisierten Zwiebeln, Paprika, Aubergine, Tomaten, Salat und Hummus. Super gemütlich und vor allem im Sommer besteht die akute Gefahr zu versacken! Also, Mädels: Schal oder eine leichte Jacke für abends nicht vergessen!

TIAN

Pflanzliche und Sterneküche passen nicht zusammen? Gehobene Küche geht nur mit Gänseleber, Hummer, Kaviar, Wachteleiern, Käsevariationen, Coq au Vin, Cheviche und Co.? Falsch gedacht! Und das beweist das Team rund um Paul Ivić im Münchner TIAN mit vegan-vegetarischen Kreationen. Direkt am Viktualienmarkt gelegen, spielen regionale, biologische und saisonale Gemüsesorten die Hauptrolle und werden mehr als gekonnt in Szene gesetzt – und zwar ganz, vom Grün bis zur Knolle. Auch seltene und teils vergessene Sorten werden wieder in neues Licht gerückt und erhalten im TIAN ein kleines, aber sehr verdientes Comeback.

Unterschiedliche Gar- und Fermentationstechniken lassen dabei nicht nur den Gaumen in Feierlaune bringen, sondern auch die perfekt ausgewählte, optionale Weinbegleitung tut ihr Übriges dazu. Auch der auffällig junge Service ist eine perfekte Mischung aus aufmerksam und entspannt. Immer einen lockeren, aber dennoch diskreten Spruch auf den Lippen entstaubt das Team im TIAN auch hiermit die doch etwas mit dem „Stock-im-Arsch“-Image behaftete Sterneküche. Wir haben uns das 5-Gang Menü mit Weinbegleitung kredenzen lassen und bei jedem Happen und Schluck das Gefühl: Joa, da hat jemand vollkommen zurecht den Stern bekommen! Kostet natürlich etwas mehr als ein „normales Essen“, ist aber jeden Cent wert und wirklich ein Erlebnis, das man sich auch wirklich mal gönnen sollte. Ganz im Sinne des eigenen Credos: „Es lebe das Hier und Jetzt. Es lebe das Leben.“

Selten war Gemüseküche so ansehnlich und schmackhaft – hier isst das Auge definitiv mit!
Selten war Gemüseküche so ansehnlich und schmackhaft – hier isst das Auge definitiv mit!

SOY

Ich liebe die asiatische und vor allem die vietnamesische Küche. Man kann sie das ganze Jahr über essen – im Winter tendiere ich eher zu wärmenden Phos (Suppen) und Currys. Im Sommer gibt es leckere Sommerrollen, Dumplings oder Salate.
Veto: Sommerrollen gehen bei mir tatsächlich immer! So wie andere einen extra Magen für Nachspeisen haben, habe ich wahrscheinlich einen für Sommerrollen! 🙂

Oftmals sind aber in der asiatischen Küche Fischsaucen und Co. versteckt, die nicht immer aus der Speisekarte ersichtlich sind. Ganz anders im SOY! Das SOY in der Theresien- Ecke Schleißheimer Straße lässt nicht nur das vegane Herz höher schlagen: Das SOY hat sich nämlich zur Aufgabe gemacht, zu zeigen, dass der über eine Ecke namensgebenden Tofu auch lecker geht. Jeder von uns hat da wohl schon gegenteilige Erfahrungen gemacht. Oft genug höre ich auch, dass Tofu nicht schmeckt, aber meist liegt das Problem in der Zubereitung oder am Koch. Ich esse persönlich super gerne Tofu und habe auch nichts gegen Soja.

Zurück zum SOY: Jedes Gericht ist komplett vegan und tatsächlich unendlich lecker – ich habe mich wie bei jedem anderen hier erwähnten Laden bereits selbst als Vorkoster geopfert! Die Sommerrollen mit Erdnuss-Dip, der gebackene Tofu umhüllt mit grünen Reisflocken sowie der traditionelle vietnamesische Pfannkuchen mit Sojasprossen, Tofu, Seitan und Gemüse sind definitiv wärmstens zu empfehlen – genauso wie eine Reservierung!

Bananaleaf

So schnell wie das Bananaleaf auftaucht, ist es meist auch schon wieder weg. Aus der Not heraus entstanden, sich in München keinen eigenen Laden wirklich leisten zu können, hat sich Daniela einfach immer wieder mit ihrer Leidenschaft namens „Frühstück“ in Läden eingenistet, die tagsüber ungenutzt waren. Somit war auch das Pop-Up-Konzept SHQARED geboren! Seitdem auch Nasti als Geschäftspartnerin im Boot ist, poppen die beiden immer wieder mit dem Bananaleaf auf, verzaubern alle Gäste mit ihren unendlich leckeren veganen Frühstückskreationen und verschwinden dann wieder, als wäre nie etwas gewesen.

Selbst beschreiben sie sich auch als „kreative Freigeister mit Bindungsproblemen.“ Schmankerl à la Kokos-Orangen Frenchtoast mit Rhabarber-Himbeer-Marmelade, Süßkartoffel-Chia Bowl mit Kokos-Matcha-Creme, Gewürz-Carrot-Cake oder Getränken wie der Rosy Coconut Milk oder dem magical Butterly-Pea-Aloe-Vera-Zitronen Ice Tea lassen wohl keine Wünsche offen. Klingt mindestens genauso inspirierend wie es die Besitzerinnen selbst sind, denn sie sprudeln nur so vor Tatendrang, guter Laune und Ideen. Um kein Pop-Up zu verpassen, solltest Du Dich auf den Social-Media-Kanälen informieren. Es lohnt sich!

You must be the change you want to see in the world.

Mahatma Gandhi

Der Selbstkoch-Tipp am Rande

Auch wenn es kein wirklicher, physischer Laden ist, in dem Du etwas Veganes bekommst, muss ich Dir Surdham’s Kitchen wärmstens empfehlen! Hier lernst Du nämlich selbst, wie Du wirklich spielerisch super leckere vegane Gerichte zauberst. Ich habe den Freestyle-Kochkurs mit einem Freund besucht und wir waren beide restlos begeistert. Chefkoch Surdham ist ein super entspannter, sympathischer und angenehmer Zeitgenosse, der alle Kontinente bereist hat, mit Gewürzen spielt und Dir auch generelle Tipps und Tricks beim Kochen verrät. Super inspirierend und Aha-Momente sind garantiert! Sag ihm liebe Grüße von mir – vielleicht erinnert er sich noch an die verrückte Rosa, die überall Feigen reinmachen wollte! 🙂

Hast Du noch weitere Tipps und vielleicht unentdeckte Ecken, die mein veganes und nachhaltiges Herz höher schlagen lassen? Dann immer her damit! Ich freue mich auch immer über Empfehlungen! Um immer auf dem Laufenden zu bleiben, hier meine Facebook-Fanpage – sharing is caring! Ich würde mich freuen, wenn Du mich auf meiner Reise ein Stückchen begleitest! 🙂

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