BLOG Mindset

Wo ist all die Liebe hin?

Where is all the love?

Ich denke in letzter Zeit sehr viel über Liebe nach. Eigentlich tue ich das schon mein ganzes Leben lang. Liebe zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, durch meine Freundschaften, meine Familie, meine Beziehungen, meine Arbeit und mittlerweile auch durch LJUBAV.Rosa, meinem neuen Herzensprojekt. ♥️

Vor einiger Zeit habe ich hier darüber geschrieben, dass LJUBAV für mich viel mehr ist als das jugoslawische Wort für Liebe. Es ist Familie. Herkunft. Lebensenergie. Es ist dieses unsichtbare Etwas, das Menschen miteinander verbindet. Und ich habe verstanden, dass Liebe nicht bedeutet, sich selbst grenzenlos zu verschenken.

Manchmal ist Liebe auch ein Nein.
Eine Grenze. Ein Weggehen. Ein Sich-selbst-Wählen.

Und dieses Jahr kam eine weitere Erkenntnis dazu: Dass wir uns manchmal erst vollkommen verlieren müssen in Musik, Wüste, Tränen, Stille und diesem unfassbaren Gefühl von Freiheit, um zu merken, wie sehr wir eigentlich bei uns selbst angekommen sind.

Dass Intuition ein Kompass sein kann. Dass Wahrheit manchmal weh tut. Und dass wir trotzdem entscheiden können, nicht hart zu werden. Vielleicht beschäftigt mich deshalb gerade eine andere Frage:

Wo ist all die Liebe hin? Nicht nur die romantische. Die menschliche.

Wo ist all die Liebe hin? Ein Blogbeitrag aus tiefstem Herzen über die Liebe in all ihren Facetten und wo wir sie wirklich finden.

Wo ist all die Liebe hin?

Manchmal schaue ich mich um und frage mich wirklich, wann wir angefangen haben, so vieles als normal hinzunehmen, das sich für mich überhaupt nicht normal anfühlt.
Dass Frauen darüber nachdenken, eine Shorts unter ihrem Kleid zu tragen – nicht weil sie das möchten, sondern weil irgendein fremder Mensch meinen könnte, ihre Privatsphäre sei weniger wert als seine Belustigung.

Dass wir unseren Freundinnen schreiben: „Schreib mir bitte, wenn Du Zuhause bist.“ Ein Satz voller Liebe. Und gleichzeitig ein Satz, hinter dem oftmals auch eine leise Angst steckt. Vielleicht wäre ein Zeichen wahrer gesellschaftlicher Freiheit irgendwann, dass wir diesen Satz nur noch aus Zuneigung schreiben und nicht mehr aus Sorge.

Ich sehe eine Welt, in der Menschen noch immer aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihres sozialen Status unterschiedlich behandelt werden. Eine Welt, in der sich manche Menschen anderen überlegen fühlen, weil sie zufällig an einem bestimmten Ort geboren wurden. Weil ihre Eltern oder Großeltern Geld verdient haben. Weil auf ihrem Auto ein bestimmtes Logo klebt, ihre Tasche einen bestimmten Namen trägt oder ihr Kontostand ihnen das Gefühl gibt, mehr wert zu sein.

Dabei ist Geld für mich eine der billigsten Formen von Reichtum.

Du kannst sehr viel Geld besitzen und trotzdem innerlich unfassbar arm sein. Wahrer Reichtum sieht für mich anders aus.

Gesundheit.
Freiheit.
Zeit.
Menschen, denen Du vertrauen kannst.
Ein Körper, in dem Du Dich Zuhause fühlst.
Ein ruhiger Geist.
Ein Gewissen, mit dem Du nachts schlafen kannst.
Freunde, die sich wirklich für Dich freuen.
Eine Familie – biologisch oder selbst gewählt –, bei der Du nicht erklären musst, warum Du gerade einfach nur eine Umarmung brauchst.
Frieden.
Und Liebe.

Wann haben wir verlernt, menschlich zu sein?

Wir leben gleichzeitig in einer Zeit, in der wir theoretisch so viel wissen können wie keine Generation vor uns. Informationen sind nur wenige Klicks entfernt. Und trotzdem scheint es manchmal leichter zu sein, Menschen von etwas zu überzeugen, als sie dazu zu bringen, eine einmal gefasste Überzeugung wieder zu hinterfragen.

Vielleicht weil es unangenehm ist, sich einzugestehen:
Ich könnte mich geirrt haben.
Vielleicht wurde mir etwas erzählt, das nicht stimmt.
Vielleicht habe ich einen Menschen falsch eingeschätzt.
Vielleicht war ich Teil eines Problems, obwohl ich mich selbst die ganze Zeit für einen Teil der Lösung gehalten habe.

Wahrheit kann unbequem sein. Nicht jede Wahrheit ist spektakulär. Nicht hinter allem steckt eine große Verschwörung. Und nicht jeder, der behauptet, „die Wahrheit“ zu kennen, besitzt sie automatisch. Aber Menschen, die tatsächliche Missstände aufdecken, unangenehme Fragen stellen oder mächtigen Strukturen widersprechen, können einen hohen persönlichen Preis dafür zahlen. Weil unbequeme Fakten manchmal genau dort Licht hinbringen, wo andere lieber im Schatten bleiben würden.

Und vielleicht gilt das nicht nur für große gesellschaftliche Themen. Vielleicht gilt das genauso für unser eigenes Leben. Denn es ist leicht, über die Welt da draußen zu urteilen. Schwieriger wird es, wenn wir den Blick nach innen richten.

Wie behandle ich Menschen, von denen ich nichts brauche?
Kann ich mich ehrlich für den Erfolg eines anderen freuen?
Kann ich zugeben, wenn ich falsch lag?
Kann ich Verantwortung dafür übernehmen, wenn ich einen Menschen verletzt habe?
Kann ich mich aufrichtig entschuldigen?
Handle ich selbst nach den Werten, die ich so selbstverständlich von anderen einfordere?

Vielleicht beginnt Menschlichkeit genau dort.

Selbstständig sein, ohne unberührbar zu werden

Eine Erkenntnis begleitet mich dabei schon länger: Ich möchte niemals in einer Position sein, in der ich auf einen anderen Menschen angewiesen bin, um mich selbst tragen zu können.

Emotional nicht.
Finanziell nicht.
Existentiell nicht.

Ich möchte auf meinen eigenen Beinen stehen können. Aber auch das musste ich differenzierter verstehen. Denn Selbstständigkeit bedeutet nicht, niemanden zu brauchen. Und Unabhängigkeit bedeutet nicht, niemandem vertrauen zu dürfen. Vielleicht besteht wahre Freiheit vielmehr darin:

Ich kann alleine stehen – und darf mich trotzdem bei Dir anlehnen.
Ich muss Dich nicht brauchen, um bei Dir bleiben zu wollen.
Ich muss Dich nicht festhalten, damit Du Dich für mich entscheidest.
Ich muss Dich nicht überzeugen.

Und genau deshalb kann Nähe plötzlich etwas ganz anderes werden.
Eine freie Entscheidung.
Kein Überlebensmechanismus.
Kein Festhalten.
Kein Betteln.

Kein: „Bitte sieh mich.“
Sondern: „Wie schön, dass Du mich siehst.“

Vielleicht suchen wir Liebe einfach am falschen Ort

Vielleicht ist die Liebe nämlich gar nicht verschwunden. Vielleicht suchen wir nur manchmal viel zu lange dort nach ihr, wo keine ist. Wir suchen sie bei Menschen, die uns permanent zweifeln lassen. Während direkt neben uns eine Freundin sitzt, die seit Jahren jedes unserer Hochs und Tiefs mit uns durchlebt.

Wir hoffen darauf, dass jemand irgendwann erkennt, was er an uns hat. Während unsere Eltern jedes Mal mit leuchtenden Augen die Tür öffnen, wenn wir nach Hause kommen.

Wir warten auf diese eine große Geste. Dabei steckt Liebe vielleicht gerade in einem:
„Bist Du gut angekommen?“
In einer Hand auf unserem Rücken.
In jemandem, der beim Einkaufen etwas mitnimmt, weil er weiß, dass wir es mögen.
In einer Freundin, die unsere Erfolge feiert, als wären es ihre eigenen.
In einem Menschen, der uns die Wahrheit sagt, obwohl er weiß, dass wir sie gerade nicht hören wollen.
In jemandem, der unsere Grenzen nicht nur akzeptiert, sondern gar nicht erst versucht, sie permanent zu testen.
In Menschen, die bleiben, ohne dass wir sie halten müssen.

Vielleicht ist die viel wichtigere Frage deshalb nicht:
Wo ist all die Liebe hin?

Sondern:
Wo stecke ich meine rein?

Vielleicht müssen wir selbst die Antwort werden

Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich, dass wir einfach nur darauf warten können, dass „die Welt“ liebevoller wird. Denn wer genau ist diese Welt?

Wir.
Du.
Ich.

Die Menschen, die wir großziehen.
Die Menschen, mit denen wir arbeiten.
Die Art, wie wir mit der Bedienung im Restaurant sprechen.

Wie wir über jemanden reden, sobald er den Raum verlassen hat.
Wie wir reagieren, wenn ein Freund erfolgreicher wird als wir.

Ob wir einem Menschen helfen, von dem wir niemals etwas zurückbekommen werden.
Ob wir Verantwortung übernehmen, wenn wir Mist gebaut haben.
Ob wir uns entschuldigen können.
Ob wir zuhören können.
Ob wir es schaffen, einem Menschen sein Glück zu gönnen, ohne unser eigenes Leben plötzlich als weniger wertvoll wahrzunehmen.

Vielleicht zeigt sich Charakter gerade dort, wo niemand zusieht.
Und vielleicht zeigt sich Liebe ganz besonders dort, wo wir keinerlei Gegenleistung erwarten können.

Nicht jede Schlacht braucht einen Krieg

Vielleicht verändert sich auch gerade meine Vorstellung davon, was es bedeutet, für etwas zu kämpfen. Früher hätte ich wahrscheinlich gedacht: Wenn Dir etwas wichtig ist, kämpfst Du darum. Heute denke ich: Ja. Aber nicht immer so, wie ich früher dachte.

Manche Dinge verdienen unsere Stimme. Manchmal müssen wir laut werden.
Manchmal müssen wir ganz klar sagen: Bis hierhin und keinen Millimeter weiter.

Aber manchmal ist die mächtigste Reaktion tatsächlich keine unmittelbare Reaktion.
Sondern ein Schritt zurück.
Atmen.
Beobachten.
Schauen, was passiert, wenn wir nicht versuchen, die Situation zu kontrollieren.

Menschen zeigen uns erstaunlich viel, wenn wir aufhören, ihnen permanent zu erklären, wer wir gerne hätten, dass sie wären.
Nicht alles muss sofort bewertet werden.
Nicht jede vermeintliche Niederlage ist auch wirklich eine.
Nicht jeder Verlust ist tatsächlich ein Verlust.
Nicht jede geschlossene Tür war für uns bestimmt.

Manche der schlimmsten Erfahrungen meines Lebens haben mir Jahre später Dinge beigebracht, die ich damals niemals hätte erkennen können. Vielleicht müssen wir nicht jeden Sturm verstehen, während wir noch mitten darin stehen. Manchmal reicht es, nicht unterzugehen.

Werte sind nichts, was wir nur anderen abverlangen können

Ich spreche sehr viel über Werte.
Über Loyalität.
Wahrheit.
Mut.
Mitgefühl.
Großzügigkeit.
Respekt.

Aber Werte sind ziemlich wertlos, wenn sie nur Anforderungen an andere darstellen.
Wenn ich Loyalität erwarte, muss auch ich loyal sein.
Wenn ich Ehrlichkeit fordere, muss auch ich unangenehme Wahrheiten aussprechen können.
Wenn ich Respekt möchte, muss ich Menschen respektvoll behandeln, selbst wenn sie mir nichts bieten können.
Wenn ich Liebe möchte, muss ich mich fragen, wie viel Liebe ich selbst in diese Welt trage.

Auch die jahrhundertealte christliche Vorstellung der sieben Todsünden – Hochmut, Habgier, Wollust, Neid, Völlerei, Zorn und Trägheit – muss man für mich nicht dogmatisch oder religiös verstehen, um darin menschliche Warnungen zu erkennen – und bei all dem möchte ich wahrlich nicht klingen, als hätte ich die Weisheit mit der Schöpfkelle gefressen. Auch hier beobachte ich nicht nur im Innen, sondern auch im Außen.

Vielleicht ging es dabei im Kern schon immer um dieselbe Frage: Von was lasse ich mich führen?

Von Angst?
Von Ego?
Von Gier?
Von Neid?
Oder von Liebe?

Wo ist die Leidenschaft hin?

Und dann frage ich mich noch etwas: Wo ist eigentlich all die Leidenschaft hin? Nicht nur sexuelle Leidenschaft.

Ich meine Menschen, die für etwas brennen.
Die begeistert sind.
Die ihre Freunde anrufen und sagen: „Du glaubst nicht, was gerade passiert ist!“

Menschen, deren Augen anfangen zu leuchten, wenn sie über etwas sprechen, das sie lieben.
Menschen, die Dinge ausprobieren, obwohl sie damit grandios auf die Fresse fliegen könnten.
Menschen, die nicht jede Entscheidung danach treffen, wie sie von außen aussehen wird.

Ich möchte am Ende meines Lebens jedenfalls nicht zurückschauen und eine perfekt kuratierte Reihe vernünftiger Entscheidungen sehen.

Ich möchte sagen können:
Alder, war das ein Ritt!

Ich habe geliebt.
Ich habe gelacht.
Ich habe geweint.
Ich bin gefallen.
Ich bin wieder aufgestanden.
Ich habe mich verrannt.
Ich habe meine Meinung geändert.
Ich war mutig.

Und manchmal hatte ich Angst und habe es trotzdem gemacht.

Denn ich glaube, eine der traurigsten Arten zu leben wäre für mich ein Leben voller ungelebter Möglichkeiten. Voller:
Was wäre gewesen, wenn …?

Und vielleicht ist das die Antwort

Wo ist all die Liebe hin?
Sie ist noch da.

In meinen Freunden.
In meiner Familie.
In meiner Mama und meinem Papa.
In den Menschen, die sich nicht von meinem Licht bedroht fühlen, sondern ihre eigene Kerze daran anzünden.
In Menschen, die sich gegenseitig hochziehen.
In Fremden, die einander helfen.
In einem tiefen Blick, der sagt: „Ich bin für Dich da.“ Und Du weißt, dass es stimmt.

In einem ehrlichen Gespräch.
In einer Grenze.
In einer Entschuldigung.
In einer Umarmung.
In einem gemeinsamen Schweigen.
In Musik.
In Bewegung.
In der Natur.drag
In einem Körper, der uns jeden Tag durchs Leben trägt.
In uns.

Vielleicht müssen wir nur aufhören, all unsere Aufmerksamkeit auf diejenigen zu richten, die uns ihre Liebe vorenthalten. Und viel bewusster wahrnehmen, wie unfassbar viel Liebe längst um uns herum existiert.

Vielleicht müssen wir aufhören, Menschen hinterherzulaufen, die überzeugt werden müssen. Und anfangen, diejenigen stärker zu sehen, die nie überzeugt werden mussten.

Nicht mehr hoffen, dass Brotkrümel irgendwann ein Festmahl werden.
Sondern Platz am Tisch schaffen für Menschen, die etwas mitbringen.

Nicht aus Pflicht.
Sondern aus Liebe.

Und während ich mich frage, wo all die Liebe geblieben ist, merke ich langsam:
Vielleicht muss ich sie gar nicht finden.
Vielleicht muss ich nur weiterhin dafür sorgen, dass sie durch mich nicht weniger wird.

Ich kann nicht entscheiden, wie andere Menschen leben.
Aber ich kann entscheiden, wie ich leben möchte.

Ich möchte mich freuen, wenn meine Freunde gewinnen.
Ich möchte helfen, wenn ich helfen kann.
Ich möchte lieben, ohne mich dabei selbst zu verlassen.
Ich möchte Grenzen ziehen, ohne mein Herz zu verschließen.
Ich möchte meine Stimme benutzen.
Ich möchte Fragen stellen.
Ich möchte mich irren dürfen.
Ich möchte lernen.
Ich möchte fühlen.
Ich möchte niemals so verletzt werden, dass ich irgendwann selbst aufhöre, weich zu sein.

Und wenn es manchmal wirklich dunkel aussieht?
Dann bleibt mir immer noch eine Entscheidung.

Ich kann mein eigenes Licht heller machen.

Vielleicht sehen wir uns dann gegenseitig.
Wie Leuchttürme in der Dunkelheit.
Und finden unseren Weg zueinander.

Let love guide you.
Choose the light.
Do not fear.

LJUBAV,
Rosa ♥️


WHERE IS ALL THE LOVE?

Where is all the love?

I asked the world
while looking at everything
that seemed to have forgotten
what love feels like.

I saw people measuring worth
in money they did not earn,
names they did not build,
borders they did not draw,
and bodies they did not choose.

I saw expensive things
worn by empty hearts.

And I wondered
when we started confusing
having more
with being more.

Where is the love?

In a world
where women sometimes think twice
before walking home alone.

Where text me when you get home
can be both
an expression of love
and an expression of fear.

Where people still have to fight
to be treated
simply as people.

Where truth can be inconvenient,
questions uncomfortable,
and looking away
so much easier
than looking within.

Where is the love?

I asked again.

Until I realized
I might have been asking
the wrong question.

Not:
Where is the love?
But:
Where do I put mine?

And suddenly
the answer changed.

I cannot control
how the world chooses to behave.

But I can choose
who I become inside it.

So I choose
to stand on my own feet
without building walls
around my heart.

I choose to be someone
others can lean on
without teaching them
to depend on me.

I choose to give
without turning kindness
into a hidden invoice.

To love
without abandoning myself.

To leave
when staying requires
betraying who I am.

To stop wishing
for breadcrumbs
to become a meal.

To stop watering places
where nothing wants to grow.

To stop persuading
what was never asking
to stay.

I will make space
for what comes freely.

For the friend
who cheers for my victories
as if they were her own.

For the arms
I never have to beg
to be held by.

For conversations
that do not need winners.

For people
whose presence feels like peace
instead of a puzzle.

Maybe love
was never gone.

Maybe I was looking for it
in places
that did not know
how to hold it.

So I will not dim my light
to make darkness comfortable.

I will not shrink
because my existence
makes someone question theirs.

I will not confuse
being calm
with being silent.

Sometimes love whispers.
Sometimes love walks away.
Sometimes love draws a boundary.

Sometimes love stands still,
breathes,
watches
and refuses to react.

And sometimes love
roars like a lion.

Not every fight needs noise.
Not every action
deserves my reaction.

There is power
in taking one step back
and letting truth
reveal itself.

There is peace
in realizing
that not everything
needs to be chased,
fixed
or forced.

Maybe the opposite of love
is not hate.
Maybe it is indifference.

So I refuse
to become indifferent.

I will care.
I will speak.
I will question.

I will defend
what I believe is right.

I will celebrate
other people’s light
without fearing
that it makes mine smaller.

I will try
even when failing
seems more likely
than winning.

Because love
does not guarantee
that I win.

But it can decide
who I become
when I lose.

And maybe
that is the victory.

To reach the end
without a life
filled with what ifs,

but one filled with:
Hell, what a ride.

To have loved.
To have dared.
To have fallen.
To have learned.

To have stood back up
without letting the fall
turn my heart into stone.

My hardest chapters
may one day reveal themselves
as my greatest teachers.

So I will not judge
every storm
while I am still standing
inside the rain.

I will breathe.
I will observe.
I will let things unfold.

I will trust
what does not need persuasion.

I will appreciate
what comes without chasing.

I will protect
what is sacred.

My body.
My mind.
My soul.
My faith.
My peace.
My people.
My light.

True union begins within.

And from there
I can meet another person
not as half
searching for completion,

but as whole
meeting whole.

Where is all the love?
Here.

In every person
who still chooses kindness
when cruelty would be easier.

In every hand
that reaches out
without asking
what it gets in return.

In every voice
that speaks
when silence would be safer.

In every boundary
that protects
without becoming a wall.

In every friend
who stays.

In every stranger
who helps.

In every person
who refuses
to become what hurt them.

And in me.

So if the world feels dark,

I will not spend my life
cursing the darkness.

I will become
a lighthouse.

Maybe someone
who is searching
will see me.

Maybe I will see them.

Maybe
that is how we find each other.

Let love guide you.
Choose the light.
Do not fear.


LJUBAV.
♥️



P.S.: Und wenn Dir der Blogbeitrag gefällt, teile ihn gerne mit jemandem, an den Du beim Lesen denken musstest. Denn manchmal reicht auch das, jemandem zu sagen, wie viel sie:er einem bedeutet. Spread LJUBAV.

Und wenn Du mehr in die Richtung lesen willst, wirst Du in der Rubrik „Mindset“ fündig. Lass auch gerne Deine eigenen Gedanken als Kommentar da. Viel Spaß beim Stöbern und danke, dass Du hier bist! 🙏🏼

You Might Also Like

No Comments

    Leave a Reply