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Fluffiges Bananenbrot – einfach saulecker (Rezept)

Bananenbrot for President!

Vielleicht ist es Dir schon aufgefallen: Mich hat das Back- und Kochfieber volle Breitseite erwischt! Und von diesem Bananenbrot kriege ich einfach auch nicht genug. Tatsächlich hab ich es auch mehrfach gebacken und perfektioniert, damit es auch wirklich gelingt. Zudem ist es auch super einfach und selbst für blutige Anfänger keine Herausforderung. Sieh’s Dir an, es ist nicht nur ein absoluter Hingucker!

Innen und außen eine wahre natürliche Schönheit, das super leckere und vor allem fluffige Bananenbrot
Innen und außen eine wahre natürliche Schönheit, das super leckere und vor allem fluffige Bananenbrot

Bananenbrot – zwischen Kuchen und Brot

Bananenbrot ist mehr oder weniger eine Liaison zwischen Kuchen und Brot. Es ist kein “richtiges” Brot, wie Du es beim Bäcker kennst. Noch ist es ein Kuchen, da es meist nicht süß genug ist. Für mich ist es daher ein perfekter Kompromiss aus beidem, weil ich Kuchen meist nicht mag, da sie meist zu süß sind. Und ich esse Brot für mein Leben gerne. Tatsächlich plane ich gerade ein Buch mit meinem Bruder herauszubringen, der mehr als 20 Jahre Erfahrung als Bäcker hat. Es bleibt also spannend! 🙂

Aber ich will Dich gar nicht länger auf die Folter spannen, hier mein absolut gelingsicheres Rezept für Dein Bananenbrot. Zudem ist es super fluffig und dennoch saftig! Ein klein bisschen stolz bin ich da schon drauf! 🙂

Bananenbrot - einfach, lecker, vegan

Bananenbrot

Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 1 Stunde
Arbeitszeit: 1 Stunde 15 Minuten
Gericht: Nachspeise
Keyword: vegan
Portionen: 1 Brot für ca. 10 Scheiben

Equipment

  • Pfanne
  • Kastenform
  • 2 Schüsseln

Zutaten

  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 60 g Cashewnüsse oder andere Nüsse
  • 30 g Cranberrys getrocknet
  • 3 EL Kakaopulver
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Prise Meersalz
  • 170 ml Hafermilch
  • 80 ml Kokosöl
  • 1 TL Apfelessig
  • 4 Bananen möglichst reif
  • ½ TL Zimt
  • 1 EL Erdnussmus
  • 3 EL Erythrit (Xucker light) oder anderes Süßungsmittel – falls gewollt

Anleitungen

  • Cashewnüsse hacken und in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Ofen zudem auf 180° vorheizen.
  • Die noch warme Pfanne kannst Du nutzen, um Dein Kokosöl zu schmelzen, falls es hart ist.
  • Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mit den gerösteten Nüssen vermischen.
  • 3 der 4 Bananen klein schneiden und mit einer Gabel in einer anderen Schüssel zerdrücken. Hafermilch, Kokosöl, Apfelessig und Cranberrys dazugeben und alles vermischen.
  • Die beiden Schüsselinhalte miteinander vermischen, das Erdnussmus hinzugeben und vermengen.
  • Kastenform mit Backpapier auslegen, Teig hineinfüllen und die 4. Banane längs halbieren, oben auf den Teig legen und leicht eindrücken.
  • Bananenbrot für ca. 50 Minuten backen. Ich lasse es bei ausgeschaltetem Ofen danach noch 15 Minuten im Ofen ruhen. Guten Appetit!

Nährwerte

Serving: 1Scheibe | Calories: 293.2kcal | Carbohydrates: 36.8g | Protein: 6.2g | Fat: 12.6g
Ausprobiert?Dann verlinke mich gerne! @rosa_lazic oder #foodlifestylefacts!

Bananenbrot geht immer

Dein Bananenbrot kannst Du perfekt als Nachmittagssnack pur essen oder mit Erdnussmus bestreichen. Achtung: Absolute Suchtgefahr! Da spreche ich aus eigener Erfahrung! Du hast Dich vielleicht gewundert, warum ich CashewNÜSSE verwende? Tatsächlich sind umgangssprachlich bekannte Cashewkerne eigentlich Nüsse! Vielleicht brauchst Du das mal bei der 125.000 € Frage bei Du-Weisst-Schon-Wem… 😉

Die Cashews findest Du oft in einer Mischung mit den Cranberrys zu kaufen. Zudem kannst Du Erythrit durch einen anderen Zucker ersetzen oder ganz weglassen. Wie Du auf dem Foto siehst, habe ich noch ein wenig Kokosraspeln auf mein Bananenbrot gestreut. Du kannst aber auch noch einen Teelöffel Erdnussmus zum Ende der Backzeit auf das Bananenbrot verteilen. So schmilzt es noch zusätzlich auf dem noch heißen Bananenbrot. Foodporn garantiert! 🙂

5 Gründe, warum Du Bananen lieben solltest!

Die Banane ist bei den beliebtesten Obstsorten der Deutschen ganz weit vorne. Heutzutage importieren wir sie vor allem aus Süd-, Mittelamerika und auch Afrika. Die wenigsten wissen aber, dass sie ursprünglich aus Asien stammt!

  1. Bananen sind wahre Nährstoffbomben!
    Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C, Folsäure, Natrium, Kalium, Magnesium und Kalzium. Pro Banane nimmst Du ungefähr 100 Kilokalorien zu Dir, die hauptsächlich aus Kohlenhydraten in Form von Stärke bestehen. Sie hat nur geringe Mengen an Eiweiss und so gut wie kein Fett. Je reifer sie ist, desto gelber und dunkler und desto süßer ist sie.
  2. Gute Laune zum Anbeißen!
    Gerade die Antioxidantien Dopamin und Catechine, die in unserem krummem Obst stecken, sind dafür bekannt, gute Laune zu verbreiten. Doch hier wirken sie primär als Antioxidantien, die Dich vor freien Radikalen schützen und der Alterung entgegenwirken. Zudem strotzt sie vor dem antioxidativen Serotonin, das in Kombination mit dem Fruchtzucker Deine körpereigene Produktion des Glückshormons weiter anregt. Einerseits schützt sie Dich mit Antioxidantien vor freien Radikalen und sorgt zudem, dass Du Dich glücklicher “isst”!
  3. Sie sind perfekte Begleiter für unterwegs!
    Du bekommst sie in jedem Supermarkt, musst sie nicht waschen und hast danach auch normalerweise saubere Hände. Zudem sättigt sie durch ihren hohen Gehalt an Ballaststoffen (Pektine) und resistenter Stärke sehr lange. Diese quellen im Darm auf und verlangsamen damit die Verdauung. Dies wiederum sorgt für eine längeres Sättigungsgefühl.
  4. Bananen können bei Durchfall helfen!
    Genau dieser eben erwähnte Effekt hilft Dir und Deinem Magen auch bei Durchfall. Die Pektine (Ballaststoffe) sind nicht nur willkommene Nahrung für Deine Dickdarmschleimhaut und die guten Bakterien in Deinem Darm. Sie helfen zudem überschüssige Säuren zu binden und Deinen Magen-Darm-Trakt zu beruhigen.
  5. Sie helfen Deinem Blutzuckerspiegel gerade in unreifer Form!
    Mit ihrem niedrigen Glykämischen Index (GI) von ca. 30 bis 60 – je nach Reife – haben sie eine regulierende Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. Gerade unreife, grünliche Bananen haben einen hohen Ballaststoffgehalt und können sogar in einer low carb-Ernährung bedenkenlos gegessen werden!
Gesund, aber nicht wirklich nachhaltig

Das Einzige, das mir Negatives zur Banane einfällt, ist der lange Transportweg. Sie ist nicht wirklich ein heimisches, regionales Obst und muss importiert werden. Wie sehr Du den Nachhaltigkeitsaspekt für Dich berücksichtigen möchtest, ist natürlich Dir überlassen. Verkehrt ist es aber sicherlich nicht, sich das einfach einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Oder durch den Magen – in dem Sinne: Lass es Dir schmecken und wie immer “An Guadn!” 🙂

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