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Standard Project – Nachhaltigkeit 3.0 (Werbung)

Wie Du auf meinem Blog schon mitbekommen hast, ist das Thema „Nachhaltigkeit“ eines, das mich immer mehr und intensiver beschäftigt. Ich muss gestehen, dass ich schon fast zum Anti-Konsumenten werde. Ich kaufe kaum neue Dinge ein und versuche das Meiste gebraucht zu kaufen. Und wenn ich etwas Neues kaufe, dann möchte ich vollkommen hinter dem Produkt stehen. Tatsächlich kaufe ich fast ausschließlich Dinge, die zeitlos sind und bei denen ich vorher schon weiss, dass ich sie wahrscheinlich jahrelang benutzen werde. So ist es auch mit den Produkten von der Marke „Standard Project“ aus München, von der ich Dir heute zwei vorstellen werde. Zum einen den Sweater ITEM No. 3 und die Moor-Seife ITEM No. 5.

Produkte von Standard Project kommen auch ohne viel Schnick-Schnack aus
Produkte von Standard Project kommen auch ohne viel Schnick-Schnack aus
Back to the Roots

Ich war schon immer ein großer Fan von zeitlosen Dingen, die in der richtigen Kombination dennoch „trendy“ sind. Trendy – wenn man das überhaupt sein möchte. So habe ich beispielsweise Pullis, Hosen, Schals, Jacken und Kleider schon seit Jahren. Gleichzeitig sträube ich mich vor den ganzen Trends und Must-Haves der Saison, die gefühlt auch immer kürzer und schnelllebiger werden. Aus diesem Modezirkus bin ich schon längst ausgetreten. Viel lieber greife ich bewusst zu weniger Klamotten und verfolge hier schon seit langer Zeit eher den Minimalismus. Pure Stoffe, minimalistische Designs, zeitlose Schnitte und universell einsetzbare Stücke – damit kann ich die Marke „Standard Project“ gut zusammenfassen.

Wer sagt, dass Mode ständig erneuert werden muss?

Und genau diese Frage bezeugt, dass Standard Project eine „Nachhaltigkeit 3.0“ lebt. Indem klassische, universell einsetzbare und zeitlose Produkte kreiert werden, die nicht ständig erneuert werden müssen, zeigt die Marke, dass Slow Fashion funktioniert. Und verdammt gut aussieht! Beispielsweise habe ich mit dem Sweater und mit der Seife zwei Kandidaten gefunden, die mich auf meiner Weltreise begleiten werden. Und jeder, der schon einmal eine Weltreise oder eine längere Reise mit dem Rucksack gemacht hat, weiss, dass da nur absolute Lieblingsstücke mitgenommen werden. Mehr muss ich da wohl nicht mehr hinzufügen! 🙂

Weniger ist manchmal definitiv mehr
Weniger ist manchmal definitiv mehr
ITEM No. 3 – Das Sweatshirt

Das ist das perfekte Grau-Melange, der perfekte Schnitt und ich muss sagen, ich habe mich beim ersten Hineinschlüpfen sofort verliebt. Der Sweater überzeugt durch seine zeitlose Schlichtheit, ist durch sein Loopback-Baumwolljersey super bequem und besticht durch kleine Details wie das eingesetzte Stoffdreieck am Rundhalsausschnitt. Zudem ist er insgesamt sowie seine Ärmel auch für größere Menschen lang genug! Auf das Wesentliche reduziert und gerade deshalb für mich schon jetzt ein absolutes Lieblingsstück. Zudem wird er in Portugal hergestellt und wird nicht über die ganze Welt verfrachtet. Tatsächlich sitze ich beim Tippen dieser Zeilen in meinem neuen Lieblingssweatshirt vor dem Bildschirm und grinse vor mich hin. 😉

ITEM No. 5 – Die Moorseife

Die Seife erhält heutzutage ein Revival, über das ich mich sehr freue. Denn wir brauchen diese ganzen Plastik-Pumpseifenspender nicht, die einfach nur Unmengen von Müll produzieren, von dem wir ohnehin schon genug haben. Die Seife ist für mich ein kleines Sinnbild des Minimalismus, ähnlich wie die Jutebeutel-Revolution der letzten Jahre. Back to the roots, nachdem wir zwischendurch eine Phase der geistigen Umnachtung hatten.

ITEM No. 5 ist eine in Handarbeit aus mineralstoffreichem Heilmoor und wertvollen pflanzlichen, ätherischen Ölen bestehende Seife, die nach alter Tradition kaltangerührt wird. Sie besteht aus überwiegend biologischen Zutaten und ist natürlich auch vegan. Ihr Duft nach Zeder, Melisse, Fichte, Salbei und Zitrusfrüchten spricht von ihren naturreinen ätherischen Ölen, die zugleich pflegen und die hauteigene, natürliche Rückfettung unterstützen. Feuchtigkeit spendend wirken die kaltgepressten Öle von Olive, Kokosnuss, Sonnenblume, Sheanuss, Jojoba, Avocado, Weizenkeimen und Rizinus.

Außerdem wird sie in Deutschland hergestellt. Zudem ist sie in FSC-Papier aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft verpackt – auch hier wird bewusst auf eine unnötige Plastikverpackung verzichtet. Da ich sie für Haut und Haare verwenden kann, wird sie ein treuer Begleiter auf meiner Reise werden. Ich sehe mich schon Händewaschen und werde mit ihr und ihrem Duft ein kleines Stückchen „Zuhause“ dabeihaben, egal wo es mich hinverschlägt.

Gewappnet für die ganze Welt mit zwei neuen Lieblingsstücken <3
Gewappnet für die ganze Welt mit zwei neuen Lieblingsstücken <3
Slow Fashion ist die konsequente Art der Nachhaltigkeit

Was nutzt es mir nachhaltige Produkte zu kaufen, wenn sie kurzlebig sind und ich trotzdem viel mehr konsumiere, als ich eigentlich brauche? Wirklich nachhaltig sind wir nur, wenn wir bewusst einkaufen und uns nicht von Greenwashing täuschen lassen. Uns fragen, ob es langlebig, ökologisch und pur ist, was wir kaufen. Tragen wir es noch in Jahren? Brauchen wir all den Schnick-Schnack? Das neueste It-Piece hier und den neuesten Schrei da? Brauchen wir all diese Habseligkeiten? Was macht uns wirklich glücklich?

Gerade die letzten Wochen setze ich mich persönlich sehr mit meinem Hab und Gut auseinander. Wie schon eingangs erwähnt, mutiere ich schon fast zum Anti-Konsum, doch manchmal muss auch ich mir einfach etwas „Neues“ kaufen, sei es Second- oder First-Hand. Noch nie mussten Dinge, die ich kaufe ein so strenges Filtersystem passieren. Sie müssen vegan, nachhaltig, tierversuchsfrei bei Kosmetik und am besten ökologisch unbedenklich sein. Schwer genug in der heutigen Zeit! Doch Marken wie das Standard Project machen es mir leichter, mich hier zu orientieren. Zudem komme ich mir in der heutigen, schnelllebigen Welt mit meinem Gedankengut nicht so alleine vor. Der immer früher eintretende Earth-Overshoot-Day ist nur ein Gradmaß, dass wir einiges ändern müssen. There is no planet B!

Understatement trifft auf Nachhaltigkeit – bewusst gegen Phänomene wie den Black-Friday

Der Sweater und die Moorseife sind nur zwei Produkte aus der kleinen, minimalistischen Produktpalette vom Standard Project. Es gibt beispielsweise auch ein schlichtes, schwarzes T-Shirt, das ITEM No. 1, mit dem alles angefangen hat. Das ITEM No. 2, der Titan Coffee Racer, verwendet einen Antriebsriemen statt Kette und besticht ohne unnötige Gadgets. Mit dem ITEM No. 4 werden Kaffeeliebhaber mit in Deutschland geröstetem Kaffee eingefangen. Du siehst, es ist für jeden etwas dabei. Und dabei gilt stets: Weniger ist definitiv mehr!

Gerade im Hinblick auf den kommenden Black-Friday sollten wir alle unser Konsumverhalten überdenken. Ich habe meinen Master in Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing abgeschlossen und weiss, wie diese Maschinerie funktioniert, die uns zum Einkaufen verleitet. Jeder von uns hat schon Dinge gekauft, die er nie wieder in die Hand genommen hat. Auch wenn etwas von 100 € auf 30 € heruntergesetzt ist, sparst Du nicht 70 €, sondern Du gibst immer noch 30 € aus. Ganz zu schweigen, ob Du es überhaupt brauchst!

Buy less, choose well, make it last.

Vivienne Westwood

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